Sonntag, 22. Januar 2012

Indien wird nie langweilig!

Ausgeschlossen! Denn solange ich noch so viele kleine Wunder wie bisher erlebe, kann es überhaupt nicht langweilig werden. Eines davon, war die Freilassung der neu geschlüpften Meeresschildkröten, die Anfang Januar in der Nacht aus ihren Eiern geschluepft sind. :)
Wir nannten sie Lisa
Am Dienstag konnten sie dann besichtigt werden und wurden gegen Abend in den Ozean entlassen. 
Es war einfach unfassbar schön, zu sehen, wie diese kleinen Tiere überhaupt überleben können! Auch den angeborenen Instinkt, direkt nach dem Schlüpfen sofort zu wissen, dass sie ins Meer müssen, und wie sie dort hinkommen, ist einfach faszinierend und macht jedem wieder bewusst, wie unglaublich die Natur ist. Für das Sea turtle Projekt war das natürlich ein ganz besonderer Moment, da sie seit 4 Monaten daran arbeiten die Eier einzubuddeln, Fischermänner von der Wichtigkeit des Schutzes der Schildkröten und der Planung verschiedener Workcamps dafür zu organisieren.
Auf dem Weg zum Meer
Am Ende
Gleich geschafft!
Umso mehr hat der Rest sich gefreut, die Begeisterung und Erleichterung in den Gesichtern von Julia, Venus und Lena (drei sea turtle Projektteilnehmer) zu sehen.
Ja, geschafft!
Am Ende wurden alle zusammen freigelassen

Von Venus stammen übrigens auch die schönen Fotos.
Fast geschafft
Ein weiteres Wunder war Weihnachten. Obwohl das von den Hindus nicht gefeierte, jedoch von den zahlreichen Christen umso ausgelasseneres Fest, so scheint es, wurde von uns Freiwilligen eher zögerlich begangen. Denn Weihnachtsstimmung ist in einer Stadt, in der es jeden Tag um die 30°C hat für uns Europäer eher schwierig zu erreichen. Trotzdem kam am 24.12. doch so etwas wie Vorfreude auf den Abend auf, da wir in der protestantischen Kirche zum Präsentieren zweier kirchlicher Stücke gefragt wurden, dem wir natürlich zustimmten:)
Auch spaeter, als drei Freiwilige und ich den Kindern unserer Familien erklaert haben wie in Deutschland das Christkind kommt und sogar eine kleine Bescherung organisiert wurde hatte wir nur strahlende Kinderaugen vor uns.
Ich bin mir natuerlich sicher, dass dieses an der Geschichte und nicht an den Geschenken lag ;)
Ansonsten gibt es zur Zeit viel zu viel Arbeit! Das ist leider oder gluecklicherweise unser Status im Office. Und der wird sich so schnell auch nicht aendern! Denn durch die Unterrichtstunden, die wir bis Mitte/Ende Februaur beendet haben muessen sind wir ohnehin schon mit Arbeit eingedeckt. Jedoch kommen zur Zeit staendig neue Ideen hinzu, wie wir uns umwelttechnisch noch engagieren koennen. Und das geht gehen die Meinungen von der Wichtigkeit einens Workshops bis zu der Aufstellung von Muelleimern in Kundapur sehr weit auseinander. Letzteres Projekt versuchen wir demnaechst mal ein bisschen ernsthafter anzugehen. Da ettliche Freiwillige vor uns aber bereits das Gleiche versucht haben wird das ein sehr schwer zu realisierendes Projekt. Insgesammt ist es eher schwer neue Projekte, die zur Verbesserung der oekologischen Situation beitragen, zu initialisieren. Zum Beispiel ist es nicht moeglich die Muellhalde in der Naehe von Kundapur zu besichtigen, da sie zwar gebaut, gut durchgeplant, aber nicht in Betrieb ist!
Fort in Hyderabad
Das liegt aber nicht am fehlenden Muell, sondern daran, dass der Staat Karnataka keine Arbeiter beschaeftigen will, die der sogeannten „D-Klasse“ angehoeren. Die D-workers sind Arbeiter, die den niedrigsten Kasten angehoeren und nur koerperliche Arbeiten verrichten koennen, wie zum Beispiel Bauarbeiter oder Putzkraefte. Diese Menschen sind jedoch ab 40-50 Jahren arbeitsunfaehig durch die schwere Arbeit und muessen somit vom Staat mit Rente versorgt werden. Deshalb blockiert die Regierung Karnatakas die Einstellung von D-workern fuer die Muellhalde. Diese Erklaerung stammt von einem Engineer in Kundapur, den wir um die Erlaubnis gebeten haben die Muellhalde zu besichtigen. Ob das jetzt alles so der Wahrheit entspricht, sei mal dahin gestellt, denn es werden jeden Tag in unser Stadt so viele neue Haeuser gebaut, dass man eigentlich denken koennte, dass der Muellentsorgung eine groessere Bedeutung eingeraeumt wird.
man geniesse die Aussicht
Auch unsere Kannada Stunden gehen weiter vorran, jedoch haben wir festgestellt, dass man auch ziemlich gut mit sehr niedrigen Kenntnissen ueber der Sprache zurechtkommt: Denn schon mit einem kannadischen Wort laesst sich viel anfangen!  Das Wort fuer „machen“ ist „madu“ und kann mit so ziemlich allem kombiniert werden: „phone madu“ heisst anrufen, „line madu“ heisst eine Reihe bilden, bei „round madu“ soll ein Kreis gebildet werden und so weiter... Das geht dann sogar so weit, dass es dieser englisch-kannada mix sogar bereits existierende, gaengige Woerter ersetzt. Neulich meinte ein Rektor einer Schule, das warten sollen und sagte: ach das wisst ihr wahrscheinlich sowieso schonJ!
Nun ja, er sagte, wer haette das auch gedacht „wait madu“ und ich war ernsthaft entsetzt, da ich gerade nach dem kannadischen Wort dafuer gesucht hatte und direkt danach beschlossen habe nur noch so zu reden. Leider funktioniert dieses Prinzip dann doch nicht fuer alle englischen Woerter und so bleibt es dann doch bei der beschraenkten, oben aufgelisteten Auswahl.
Nun aber zu unserem letzten Trip, der uns nach Hyderabad gefuehrt hat.
Ich bin begeistert! Schon beim Aussteigen wird man vom Grossstadtfieber angesteckt und dieses wird durch das unglaublich gut funktionierenden Zusammenleben zwischen Moslems und Hindus noch verstaerkt. Diese groesstenteils muslimisch gepraegte Stadt beinhaltet so viele Moscheen und Tempel, das man an fast jedem Platz in Hyderabad noch die Rufe aus den Lautsprechern der Moscheen hoeren kann. Gleichzeitig gibt es aber auch einen der schoensten Tempel, den Caro und ich je gesehen haben! Der Birla Tempel ist ganz aus weissem Marmor gebaut und dieser hat das Sonnenlicht natuerlich so stark reflektiert, dass mir am Anfang echt die Augen weh getan haben!!
Abendstimmung in der Moschee
Die Stadt hat aber noch mehr zu bieten! Die verwinkelten Strassen, in denen das Leben in jedem Winkel zu pulsieren scheint beinhalten jede Art von Geschaeften, Obst-und Gemuesestaenden kleinen Wagen, die allen moeglichen Kram verkaufen.
Caro im Farben und Stoff Paradies
Gegen Abend versammeln sich viele Menschen am Wahrzeichen der Stadt dem Char Minar waehrend hunderte von Tauben auf dem Vorplatz der Moschee landen und man sich fuehlt wie in Venedig.
Im Char Minar
Die untergehende Sonne strahlt das Char Minar an und wenn man bis dahin noch nicht in die Stadt verliebt war, dann ist man es spaetestens beim Anblick dieses wundervollen Schauspieles. 
Auf der anderen Seite ist die Armut in fast jeder Strasse praesent und hat sowohl Caro als auch mich lange beschaeftigt. Klingt wie aus dem Reisefuehrer? Ist aber wirklich genauso! Und so waren wir noch nach 18 Stunden Rueckfahrt vollkommen ueberwaeltigt.

Mittagsschlaf
Bibliothek

Ein Fort nahe der Stadt
Meine Lieblingagentur hat auch in Hyderabad eine Niederlassung


Nur fuer meinen Papa! Ja, diese Erbsen waren richtig lecker!

auf dem Weg nach oben
Vom Char Minar
Vor der grossen Moschee
Venedig?
Im Char Minar

Montag, 12. Dezember 2011

Attention, attention!

Dies ist eine Warnung!! Lest jetzt bitte nicht weiter, wenn ihr euch gerade an einem sehr kalten Ort aufhaltet oder euch schon wieder nach dem Sommer sehnt, denn...





… hier ist es heiß!! Vor allem aber in Kerala! Am dritten Advents-Wochenende waren Clara und ich in Kasargode, einem kleinen Ort im Norden von Kerala an der Grenze zu Karnataka. Eigentlich ist dieser Ort touristisch überhaupt nicht von Bedeutung, aber ich zitiere an dieser Stelle mal aus dem Reiseführer: „kann als Ausgangspunkt für das Bekal Fort genutzt werden. Bei der pittoresk auf einem Felsvorsprung oberhalb des Meeres gelegenen Festungsanlage handelt es sich um das größte Fort Keralas.“ 
So war es dann auch.
Fort Bekal
Denn dieses Fort ist wirklich eins der schönsten Plätze, die ich in Indien erleben durfte. Das Meer war Azurblau, und da es wie der Reiseführer schon anpreist) auf einem Felsen liegt, rundherum von Sandstränden eingeschlossen. Der Wind weht an diesem Ort durch die trockenen Grashalme und wenn die Sonne untergeht, leuchtet die ganze Umgebung in einem dunklen Goldton. Kurz gesagt: Ein paradiesischer Ort, den man durchaus gesehen haben sollte. Drum herum gruppieren sich nur ein paar Fischerdörfer, die weitestgehend muslimisch geprägt und trotzdem auffallend gut an das Busnetz angeschlossen sind (Anmerkung von Caro: Da liegt ein kleiner Fehler im Satzbau vor, natürlich sind die Dörfer, obwohl sie klein sind trotzdem gut ans Busnetz angeschlossen...) . Nachdem sowohl Clara als auch ich in den letzten zwei Wochen viel gearbeitet und permanent gefordert waren, haben wir uns natürlich doppelt gefreut in einem kleinen ruhigen Dorf zu übernachten, das 300m vom Strand entfernt war. An diesem verbrachten wir natürlich unseren Samstag Abend mit allem was zu einem gelungenen Strand Aufenthalt dazu gehört: Bikini, ein Buch und Papaya! Es gibt einfach nichts schöneres als bei Sonnenuntergang eine noch warme Papaya zu essen! Wenn der andere in der Zwischenzeit aus einem Buch vorliest während die Temperatur langsam zusammen mit der Sonne sinkt, dann fühlt man sich wirklich wie im Paradies.
Paradiesisch sind zur Zeit (zumindest im nördlicheren Karnataka) die Nächte. In diesen wird es bisweilen auch mal so kalt, dass man sich mit einem einfachen Betttuch zudecken kann... wenn es gut läuft:) Ansonsten stagniert die Hitze leider ein wenig, was auch die Arbeit im Office nicht einfacher macht. Ab mittags um 14Uhr ist es meistens so warm, dass man sich am besten die beste Stelle im Raum sichert, nämlich direkt unter dem Ventilator, und unter dem dort stärksten Wind den letzten Gedanken noch einmal versucht zu durchdenken. Wenn dann ab spätestens 15Uhr gar nichts mehr geht, hilft meist nur ein Juice der nahegelegenen Bar oder sich anderweitig ablenken.
Problematisch wird dieses Modell nur, wenn man, wie zur Zeit sehr häufig, in unseren Schulen Unterricht hält. Denn dann muss man bis 16 Uhr durchhalten, bevor man wieder gehen kann. 
Grandiose Aussicht oder?
Als wir das letzte Mal viel zu früh fertig waren, sind alle Kinder inklusive uns nach draußen gegangen und haben zuerst bei Wind versucht Badminton zu spielen. Dies ist allerdings für beide Seiten nicht so spaßig, da einer bei einem kleinen Schlag den Ball gefühlte 20 Meter weit schlägt und der andere ihn dann wieder holen darf. Naja ihr kennt das ja alle sicher!
So sind wir dann nach meinem Bitten auf Cabadi umgestiegen, einem indischen Spiel das wird wunderbar ist! Schon in Deutschland auf dem Vorbereitungscamp gespielt und verstanden, hatte ich unglaublichen Spaß dabei zu sehen, wie gut die 14-jährigen Mädls schon taktieren können!
Auf der Mauer im Fort
Cabadi ist eigentlich ein recht simples Spiel. Man nehme ein Spielfeld in Form eines Rechtecks oder Quadrats und teile es mit einer klar sichtbaren Linie in zwei gleich große Teile. Die Spieler werden in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt und stellen sich auf die zwei Felder. Nun beginnt der erste Spieler aus Team A über die Linie zu laufen (er berührt sie kurz am Boden) und versucht einen Spieler aus Team B zu berühren und danach wieder sein Feld zu erreichen ohne vom Team B in deren eigenem Feld festgehalten zu werden. Sobald er es nur schafft einen Fuß in sein eigenes Feld zu setzten, hat er gewonnen und der Spieler, der ihn zuletzt versucht hat zu fassen oder der, den er berührt hat muss raus. Um bessere Chancen zu haben, eine Person in ihrem Feld zu fangen bilden die Kinder immer Ketten, indem sie sich an den Händen halten um eine lange Masse zu bilden und schneller einen Kreis um den Angreifer zu bilden. Verloren hat die Gruppe, die als erstes keine Spieler mehr hat.
Ich habe beim ersten Mal wirklich gestaunt wie die Kinder das bei 30°C so einfach spielen können, da ich nach 10 Minuten schon vollkommen verschwitzt und außer Atmen war. Aber toll wars trotzdem, ich freue mich schon aufs nächste Mal!
Zum Schluss sollte wohl noch auf die allgemeine Weihnachtsstimmung eingegangen werden, die hier zwar nicht ausgeprägt wie in Deutschland ist, jedoch durchaus vorhanden, wenn auch anders... Meine Gastfamilie zum Beispiel erfreut sich inzwischen so richtig an meinem selbst gebastelten Adventskalendar, sodass es neulich sogar zu folgender Situation kam: Nachdem wir gegessen hatten, kam meine Gastmutter zu mir und bemerkte ganz aufgeregt, dass sie ja nur noch zwei Tage warten müsse, bis sie wieder dran sei, um ihr Päckchen aufzumachen. Verglichen mit der anfänglichen Skepsis über die seltsamen Stoffbeutel, die an der Treppe hingen hat sich jetzt schon eine wahre Päckchen-Euphorie herausgebildet, wenn dem Familienmitglied bewusst wird, dass es morgen wieder ein Säckchen öffnen darf. Ravitha kann es schon gar nicht mehr abwarten, wenn sie eins öffnen darf, sodass sie es dabei sogar schon geschafft hat, einen Stoffbeutel fast zu zerfetzten, das alte Raubtier!
Und um das Weihnachtsgefühl noch perfekt zu machen, wurden wir letzten Freitag zu einer Christmas-Veranstaltung eingeladen, auf der ein Techno-Remix von Feliz Navid und zahlreiche andere Weihnachtshits gespielt wurden, was bei uns zu einer ausgelassenen Stimmung führte, da wir auf der einen Seite diese Art von Weihnachtsmusik noch gar nicht (oder wenn dann nur aus Erzählung von Mallorca) kannten und auf der anderen Seite auf einem staubtrockenen Platz bei 25°C standen, während die Weihnachtsmänner für diese Veranstaltung mit öffentlichen Nahverkehrsbussen geliefert wurden! Das war so unglaublich komisch und abstrus zugleich, dass wir insgesamt wirklich Spaß an diesem Abend hatten!
Euch auch weiterhin eine schöne Weihnachtszeit und gebt auf eure Päckchen acht!

Kappil Beach
Am Strand mit Clara
Kerala

Beim Slackline-en auf Kanada Kudru



Im Bus








Dienstag, 29. November 2011

Advent, Advent...


ein Lichtlein brennt. Ja ich habe es tatsächlich hinbekommen und nicht im letzten Moment verschlafen. Der Adventskranz! Ich habe einen für meine Familie gebastelt und das Resultat lässt sich für indische Verhältnisse (das heißt ohne Nadelbäume) doch recht gut sehen. Gefreut hat es die Familie glaube ich schon, aber der Kranz ist natürlich auch manchmal sehr nützlich, v.a. bei Stromausfall!! Dann sitzt die ganze Familie um den Teller mit den vier Kerzen, von denen im Moment aber erst eine brennt.
Ansonsten feiern die Hindus aber kein Weihnachten, wie den meisten wahrscheinlich schon klar ist. Deshalb werde ich auch mit Caros Familie feiern und danach wegfahren um Silvester irgendwie zu zelebrieren. Bis dahin habe ich aber noch einiges zu tun. Denn im Moment halten wir drei Voluntäre eine Menge zu tun. Wir haben nämlich vor ein paar Wochen erfahren, dass wir unsere Unterrichtsstunden bis Mitte Januar komplett fertig gehalten haben müssen, da dann die Intensiv-vorbereitung auf die Examen anfängt. Das ist für uns nun aber ein fast unlösbarer Aufgabe, da wir 26 Schulen auf unserer Liste haben und in gut der Hälfte haben wir erst die erste bis dritte Stunde gehalten.
Mit Caro in einer Klasse mit laecherlich wenigen 125 Schuelern
Ich habe langsam das Gefühl, dass wir das alles nicht schaffen, da in jeder Schule fünf Stunden gehalten werden sollen. Aber wir werden es auf jeden Fall versuchen, schließlich sind wir junge motivierte Freiwillige! :)
Ach ja, wir, das sind inzwischen drei Leute: Caro, Arthur und ich. Arthur kommt aus Frankreich und bleibt für vier Monate hier.
Im Zug zurueck nach Kundapura

Für mich ist es immer noch schwer zu begreifen, dass ich schon vier ganze Monate in Indien sein soll. Es kommt mir eher so vor, als wären es ein bis zwei... Das könnte auf jeden Fall auch an dem vielen Reisen liegen, dass wir kontinuierlich fortführen. Inzwischen sind wir schon in so vielen Plätzen Karnatakas gewesen, dass wir uns richtig gefreut haben mal wieder raus aus unserem Staat zu kommen und nach Goa zu fahren. Hauptsächlich fuhren wir wegen der Verabschiedung einer Freiwilligen nach Goa, aber Caro, ich uns ein paar andere stoppten in der ersten Nacht in Margao um einen Freund, den Umweltaktivisten aus Goa, zu besuchen. Dieser zeigte uns am nächsten Tag seine Müll-sortier-anlage. Auf dieser hatte er neben der normalen Trennstation auch verschiedene Container aufgebaut, die fast genauso aussahen wie in Europa! Diese sollten nämlich allen Müll in Papier, Plastik, Biomüll usw. trennen.

Außerdem erzählte uns Clinton, dass er alte Tetra Packs sammelt, die er an eine Recycling Firma in Mumbay schickt, da diese daraus Dächer herstellt.
In Clintons Muellsortieranlage
Allerdings hat die Firma ein großes Problem: sie hat zu wenig Tetra Packs für die Flut an Anfragen! So was gibt es hier, ich bin wirklich erstaunt. Wir haben draufhin natürlich sofort den Entschluss gefasst auch in Kundapur vermehrt auf die Kollektivierung von den Packs zu achten.

In Baga mit Maria

Eifersuechtig?

Nachdem wir den Nachmittag dann am Strand in Baga, einem Touristenort von unglaublich erschreckenden Ausmaßen verbracht hatten, verabschiedeten wir die mexikanische Freiwillige, da sie in der nächsten Woche wieder zurück fliegen sollte.
Um dem Wochenende noch die richtige Note Abenteuer und Adrenalin beizumischen, hatte sich Clinton am Sonntag noch etwas ganz besonderes ausgedacht. Er hatte uns gefragt, ob wir mit ihm eine Schlange in die Wildnis entlassen wollen. Das fanden wir natürlich zuerst einmal super, allerdings hatte er uns nicht gesagt, dass die Schlange eine Russels Viper, also eine der vier gefährlichsten Schlangen in Indien ist und in seinem Auto in einem Sack mit einem Loch lag. Naja trotzdem ist auf dem Weg dorthin nix passiert und auch beim Herauskippen der Schlange aus dem Sack wurde niemand verletzt. Als ich im Nachinein die Information bekommen habe, dass diese Schlange die zweit gefährlichste auf der ganzen Welt ist, könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen wer kreischend durchs ganze Office gestürmt ist und sicherlich 2 Minuten gebraucht hat um sich wieder zu beruhigen. Ich habe einfach einen so unglaublichen Respekt vor Schlagen.
Auch sonst verabschieden sich gerade sehr viele Freiwillige aus Kundapur: Caros Wohnpartnerin Vicky, und auch Giulia, die einen Monat mit mir zusammen gewohnt hat.
Wir basteln währenddessen Weihnachtsschmuck im Office und wundern uns, dass es immer noch jeden Tag 30°C hat. Nach Deutschland will ich aber doch nicht zurück, da ich dort wahrscheinlich nur über die unglaubliche Kälte und das schlechte Wetter schimpfen würde. Dann schon lieber sogar in der Nacht schwitzen. Wir sind hier in Kundapur mit unseren Temperaturen aber auch eine Ausnahme, da es im Landesinneren, wo die ausgleichende Wirkung des Meeres keinen Einfluss mehr hat v.a. Am Abend und in der Nacht empfindlich kalt werden kann. Das habe ich auch leider bei unserem dreitägigen Evaluations Treffen in Kollur Ende November mitten im Dschungel auf einem Berg feststellen müssen. Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall, da es endlich mal die Gelegenheit gab sich mit allen anderen AFS-Freiwilligen und anderen Eco-Projekt-Teilnehmern auszutauschen. Zusammen mit dem Spiel „Werwolf“ am Abend und dem sensationell guten Essen, war es ein wunderschönes Camp. Sehen wir mal davon ab, dass Caro ihrer Lieblingsbeschäftigung in einem unglaublich hohen Maß nachgegangen ist: Leiden! Diesmal aber ernstgemeint. Denn bereits am ersten Morgen schlug sie mit dem Fuß so stark auf dem Boden auf, dass sie selbst eine Woche nach dem Camp noch nicht wieder normal laufen kann. So hatten wir uns entschieden am Freitag nach dem Ende des Camps ins Krankenhaus und an dieser Stelle möchte ich alle Klischees über indische staatliche Krankenhäuser am Beispiel Kundapurs bestätigen!

  1. Man verbringt mindestens zwei Stunden dort, egal was man hat
  2. Die Ärzte machen keine zwei Röntgenaufnahmenauf einmal, da dies ja billiger für den Patienten wäre
  3. Es werden IMMER Antibiotika verschrieben, auch wenn es sich um eine Prellung handelt
  4. Die eigentliche Behandlung dauert höchstens 5 Minuten insgesamt
  5. Am Ende ist man so klug wie zu Anfang, aber man wünscht sich man wäre lieber nicht ins Krankenhaus gegangen,.

Es wird hier auf jeden Fall nicht langweilig und das wird es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht, solange wir uns immer noch so über den weit verbreiteten Trend des „Schnauzers“ amüsieren können. Diesen trägt nämlich fast jeden Inder, auch wenn er in unserem europäischen Denken nicht gerade als Symbol der Attraktivität eines Menschen gilt.
In diesem Sinne eine fröhliche Adventszeit!
Indien ist unglaublich... (by Andrea)
Auf den Strassen Bellurs (by Andrea)

Sonnenuntergang im Tempel (by Andrea)




Caro und ich im Tempel in Halebid
Vicky, Lisa, Lisa

Geniesse den Augenblick
Tempel in Halebid (by Andrea)


Beim Wandern:)














In Hampi 2 Meter unterhalb einer Klippe

Donnerstag, 10. November 2011

Tent's school und Manjus Zuhause

Herzlich Willkommen auf meinem Blog, denn es gibt mal wieder was zu erzählen! Die Tent’s School zum Beispiel. Angefangen am 10.10. beschränkte sich unsere kurzer Exkursion in ein anderes Projekt auf nur Wochen. Die jeweils zwei Schulen pro Tag sind für Kinder von Nomaden und einfachen Arbeitern gedacht, da diese meist nicht zur Schule geschickt werden und von FSL somit die Chance bekommen sich ein wenig Wissen anzueignen. Darin liegt auch schon das erste Problem, da die Kinder diese „Schule“ nicht als ihre Verpflichtung ansehen und somit manchmal gar nicht kommen und ein somit ein Unterrichten unmöglich macht, bei dem der Stoff aufeinander aufbaut. Ein weiteres Problem stellt das regelmäßige Weiterziehen de Nomaden dar, weswegen langfristig gesehen die meisten Kinder vermutlich zu wenig Bildung bekommen um ein anderes Leben als ihre Eltern zu führen. Für jede der insgesamt 4 Schulen sind im Schnitt zwei Volunteers abgestellt.
Für das diesjährige Wintercamp, das wie eine Art Feriencamp für die Kinder dient wurden zu den bereits 3 arbeitenden Volunteers zusätzlich noch Caro, Larissa und ich eingezogen um kreativ und tatkräftig die anderen zu unterstützen. Für mich ging es nach zwei Tagen mit jeweils vormittags einer und nachmittags einer Schule nur noch Nachmittags in die Brahmavara Schule, da am Morgen schon genug (3) Volunteers die Kinder betreuten. Der Begriff „Schule“ darf übrigens nicht überbewertet werden: Das „Gebäude“, in dem Unterricht gehalten wird besteht entweder aus einem Zelt, einem Platz unter einem großen Wassertank oder unter dem Vordach eines Hauses. In den zwei Wochen sollte ein Wettbewerb unter den Kindern ausgetragen werden, indem sie sich durch Spiele untereinander messen sollten. Jeden Tag war ein neues Spiel an der Reihe, wie zum Beispiel Früchtetesten, Drei-Bein-Lauf (2 Kinder, von denen jeweils ein Bein zusammengeschnürt werden, sodass sie versuchen müssen mit „drei“ Beinen zu laufen) oder Tauziehen.
Insgesamt hat es den Kindern echt Spaß gemacht und mir letztendlich auch. Ich war zuerst ziemlich durch den Lebensstandart der Kinder und deren Eltern schockiert, der so gänzlich anders und arm ist, wie sich ein Europäer ein Leben vorstellt: Die Zelte sind meist mit einer Plane oder nur Stoff abgedeckt. Manchmal sind sie direkt an der Straße gebaut, sodass ständig Lärm herrscht und Staub aufgewirbelt wird. Die Kinder haben meist keine Schuhe wenige und dreckige Anziehsachen und sind trotzdem die ganze Zeit am Lachen! Das beeindruckt schon sehr, selbst wenn man es davor schon von tausend anderen Berichten gehört hat. Ich habe bei einigen Kindern sogar Verhaltensweisen und Mimiken entdeckt wie sie auch mein Bruder Luis (ich hoffe du liest das!!)im Spiel macht und deshalb viel es mir nach anfänglichem Misstrauen wirklich nicht schwer sie ins Herz zu schließen. Wen ich allerdings nicht ins Herz schließen konnte, waren die Läuse, die sich entweder bei der Tent’s School, oder an einem anderen indischen Ort eingeschlichen hatten. Diese bemerkte ich aber vorerst gar, sondern erst als wir nach den zwei Wochen Wintercamp von unserem FSL Koordinator Manju zu sich nach Hause eingeladen wurden. In Deutschland würde niemand so direkt sein, und seinen Gast am zweiten Tag nach seiner Ankunft erstmal fragen, ob er denn Läuse habe da er sich ja doch des öfteren am Kopf kratzt, aber in Indien ist das kein Problem. Und so saßen Caro und ich dann jeden Morgen nach dem Duschen auf der steinernen Bank am Ausgang zum Hinterhof und wurden gründlichst auf Läuse untersucht. Der Ort, in den uns Manju mitnahm war ungefähr 2 Busstunden von Mysore entfernt und ein Dorf, was sich genau mit den Vorstellungen deckte, die ich im Vorhinein von Kundapur hatte. Einen nennenswerten Laden, der von Süßigkeiten bis Seile zum Einspannen von Kühen alles hatte, viele Felder die mit unterschiedlichen Pflanzen bestellt waren und einer sehr ländlich bis ärmlichen Lebensweise. Wir schliefen bei einer Verwandten von Manju, da er bei sich im Haus nicht genügend Platz hatte und gingen nur zum Essen meist zu ihm hinüber. Ach ja das Essen... es scheint mir durchaus wichtig zu erwähnen, dass ich mich nach dieser Woche fühle als hätte ich mindestens 10 Kilo zugenommen. Wir wurden jeden Morgen, Mittag und Abend bis fast über die Schmerzgrenze mit den tollsten Sachen vollgestopft, und wenn man gerade noch den Mund voll hatte wurde einem schon ein Nachschlag angeboten, der nur unter lauten  Tönen des Wider willens (denn Reden konnte man ja in dem Moment nicht), sowie der Zuhilfenahme von Händen, die über den Teller gehalten wurden, abgelehnt werden konnte. Das hatten wir allerdings erst gegen Ende der insgesamt 6 Tage herausgefunden, so dass wir uns fühlten wie eine rollende Reiskugel.
Während unseres Aufenthaltes wurde am Mittwoch das Divali Festival gefeiert. Normalerweise werden dazu überall Kerzen und Lichter aufgehangen und an dem Tag laute Knaller und Wunderkerzen angezündet. Für uns lief der Tag vorerst anders ab. Uns wurde nämlich am Morgen, nachdem uns unsere Gastgeberin Indrani in unseren Sari eingepackt hatte, mitgeteilt, dass wir in 5 verschiedene Familien eingeladen wurden, zu denen wir im Laufe des Tages gehen sollten. Das Problem war, dass wir es tatsächlich taten und schon nach der zweiten Familie an der Menge der uns angebotenen  Süßigkeiten kollabierten, weswegen wir am Abend dann fast das Essen verweigern mussten. Die Familien an sich waren jedoch alle sehr freundlich und an unserer Kultur interessiert. Wir wurden viel nach den Unterschieden von Indien und Deutschland gefragt, und ob wir denn das Essen mögen und ob wir schon Mittagessen gehabt hätten. Das generelle Problem in dieser Kommunikation bestand darin, dass wir an diesem Tag, sowie jeden Abend und Morgen ohne Manju unterwegs waren. Dieser fungierte nämlich als Übersetzer für uns, da fast das gesamte Dorf kein Englisch, sondern nur einen Mix aus Kannada und Tamil sprach. Somit musste wir Caros wenige und meine mehr als dürftigen Kannada auspacken und anwenden. Das war sehr schwierig aber komischerweise versteht man schon nach dem ersten Tag mehr, uns nach dem sechsten habe ich sogar schon einzelne einfach Sätze verstanden! Tätä! Desweiteren hatten wir auch eine kalte Dusche jeden Morgen, was uns an sich nicht stoerte, jedoch mussten wir uns dieses mit einer Ziege teilen! Nachdem wir am ersten Abend beobachtet hatten, wie der Mann unserer Gastgeberin seine Ziege ins Bad gezogen hatte, da sie dort in der Dusche uebernachten konnet, waren wir einigermassen ueberrascht und befuerchteten am naechsten Morgen diese dort anzutreffen, was uns allerdings zum Glueck erspart blieb, da sie inzwischen wieder rausgelassen wurde. Jedoch schauten wir jeden Abend erstmal zu zweit ins Bad, damit wir im Falle eines Antreffens der Ziege bessere Chancen haetten sie zu baendigen. Willkommen in Indien...
Tuerkauf im tibetischen Tempel
Tempel eines Tagesausfluges
Manju, der sich als großer Organisator herausstellte, hatte zwei Touren mit uns geplant, die wir am Dienstag und am Donnerstag machten. Er hatte einen Jeep gemietet, mit dem wir den ganzen Tag durch verschiedene Teile seiner Umgebung gefahren sind und uns Sachen angeschaut haben. Angefangen mit einem Staudamm, dann durch ein Wildlife Sanctuary, bis hin an die Grenze zu Kerala an einen malerisch gelegenen Wasserfall. Auf dem Rückweg wieder durch den Wildpark zurück und zum Highlight des Tages: Einen tibetischen Mönchsort mitten in Indien! Ich weiß nicht, ob es noch mehr als zwei gibt, aber Manju zeigte uns am Dienstag zuerst einen Ort, der  ungefähr eine halbe Stunde von seinem Heimatdorf entfernt ist. Dort ist nach der Annektierung Tibets zu China durch Flüchtlinge ein kleiner fast rein tibetischer Ort entstanden, in dessen Mitte ein großer Tempel steht, der erst 2006 fertig gestellt wurde. Die Mönchshäuser gruppieren sich um den Tempel uns stehen vereinzelt noch bis fast einen Kilometer entfernt.
Buddha Statue in Bylakuppe
Ich war sofort fasziniert von diesem Dörfchen, in
dem natürlich auch alle gläubige Tibeter mit der typischen rot gelben Kleidung herumlaufen und war spätestens von der Ruhe und Geborgenheit des Temples gefangen, als ich die Gebete und die dazugehörige selbst gespielte Musik hörte. Denn die Tibeter hatte sowohl die typisch langen Blasrohre (die mich übrigens ein bisschen an Alphörner in den Bergen erinnert haben) als auch Pauken und dazu die vielen Gebete, das war echt wundervoll. Nachdem wir an diesem Tag sowieso schon so viel gesehen hatten,
Auf dem Damm!
habe die Atmosphäre dort am frühen Abend umso mehr genießen können, da bei Sonnenuntergang der ganze Tempel an der Sonne angeleuchtet wird und so mit den wenigen umherstreifenden Tibeter einen Eindruck von einem kleinen abgelegenen Dorf in den Bergen des Himalaya abgibt. Es war wirklich unglaublich wie man selber so ruhig und zugleich ausgeglichen wird, obwohl dort nur eine Stunde verbracht hat...
Kuscheln in Hunsur
Einen zweiten tibetischen Tempel schauten wir uns dann zwei Tage später an, wobei dieser im Gegensatz zum anderen mit Touristen nur so überflutet schien. Kein Wunder, denn da der Ort Bylakuppe sogar im Lonely Planet steht, ist er ein beliebtes Ziel für Touristen. Etwa 60Kilometer von Mysore entfernt,  hatte dieser Platz einen der schönsten Tempel, die ich je gesehen hatte. Mit drei Buddha Statuen, die ganz gold waren und schätzungsweise 10-15m hoch, gaben sie ein beeindruckendes Bild ab.
Auch der Rest des zweiten Tages war gut geplant mit einem Ausflug zu einem Park mit Hirschen, die die Inder mit Gurken fütterten, und theoretisch Elefanten, die wir allerdings nicht zu Gesicht bekamen. Interessant an indischen Fahrten ist immer wieder die Musik in den Bussen und Jeeps. Caro und ich sind inzwischen der festen Überzeugung, dass es unter den Busfahrern verschiedene CDs mit den Busfahrer-Hits 1-65 gibt, von denen wir zwei auch schon unterschiedliche Favoriten haben. Es gibt nämlich ein paar Lieder, die von den Busfahrern, mit besonderem Vorzug gespielt werden. Diese tragen natürlich immer besonderes zu Caros und meiner Heiterkeit bei ;)



Suche den Elefanten im Bild


Manju der wilde Tiger
Nur fuer Caro:)
Mit Indrani und Sari

Kurz vorm Platzen

Am Freitag gings dann  dick und rund in fünf Stunden weiter nach Bangalore, voll mit Eindrücken einer idyllischen, ruhigen Welt auf dem Land inmitten von Indien.
Crash!!!
Kulturschock!
Lärm, Staub, Menschenmassen, Verkehr, Lichter, Hochhäuser, Werbebanner, Busbahnhof mit 300 Busnummern, hohe Preise, Metallica Konzert am Sonntag. Bangalore!
Für mich mal wieder ein mehr als nötiges Eintauchen in die europäische Welt mit all ihren westlich gesinnten Menschen, Coffee Shops und Malls. Allerdings haben mich auch grade die einzelnen Bezirke Bangalores fasziniert, da sie sehr grün und mit kleinen sich verzweigenden Straßen ausgestattet waren. Zusammen mit den wenigen Cafés und Bars erinnerten sie mich fast ein bisschen an Rom oder Barcelona! Wir machten zum ersten Mal Couchsurfing, das heißt schliefen in der Wohnung einer Portugiesin und ihrem indischen Freund, nachdem wir uns davor übers Internet bekannt gemacht hatten. Am zweiten Abend unseres Aufenthaltes, kochten wir sogar eine Tofu Pfanne für sie, was wirklich toll geschmeckt hat!
Metro in Bangalore
In Bangalore selbst, waren wir in dem riesigen Park mitten in der Stadt, sowie in der riesigen überfüllten Mahatma Gandhi Einkaufsstraße (M.G. Road), vor der wir am Nachmittag allerdings zu einem Eisladen geflüchtet sind, den uns Clara empfohlen hatte.
Und nachdem ich Caro am Sonntag bei den anderen drei Jungs abgeliefert hatte, die auch alle zu dem Open-Air Konzert von Metallica wollten, machte ich mich nach einem wunderschönen Nachmittag allein in Bangalore am Abend wieder auf den Rückweg nach Kundapura. Insgesamt eine unglaublich tolle Woche, die an zwei nicht unterschiedlicheren Orten nicht hätte sein können und mir viel über indische Kultur gezeigt hat.